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Nach schweren Verkehrsunfällen vergeht oft wertvolle Zeit bei der Rettung von Autoinsassen. Denn die immer sicherer gewordenen Fahrzeugkonstruktionen erschweren die Arbeit der Rettungskräfte.
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Stabile Fahrzeugkonstruktionen, hochfeste Materialien und immer komplexer werdende Sicherheitseinrichtungen wie Airbags, Gurtstraffer usw. sorgen zwar dafür, das die Überlebenschance nach einem schweren Verkehrsunfall steigt. Auf der anderen Seite erschweren sie jedoch im Falle eines Unfalls die Arbeit der Feuerwehr und verzögern die Rettung der Insassen.
Wo an der Karosserie Spreizer und Schere anzusetzen sind, welche Vorsichtsmassnahmen nötig sind, um Airbags nicht nachträglich auszulösen, ist den Rettern nicht immer bekannt. Abhilfe bietet die vom ADAC erarbeitete und als Standard geforderte Rettungskarte. In Autos mit Airbags sollte sie künftig bei Auslieferung hinter der Fahrer-Sonnenblende angebracht sein.
Inzwischen bieten eine ganze Reihe von Herstellern auf ihren Internetseiten diese Rettungskarten zum Herunterladen und Ausdrucken an. Eine Liste mit den Links zum jeweiligen Hersteller finden Sie hier.
Beispiel für eine solche Rettungskarte: Suzuki Alto (Größe 280 KB)
Wir empfehlen, die entsprechende Karte für ihr Fahrzeug in Farbe auszudrucken, diese in eine Folie (Prospekthülle) zu stecken (damit sie bei Regen nicht unbrauchbar wird) und die Karte dann hinter der Fahrer-Sonnenblende zu befestigen. Durch diese einfache und kostengünstige Massnahme ermöglichen Sie den Rettungskräften im Ernstfall eine schnelle Rettung der Fahrzeuginsassen.
Einen Aufkleber für die Windschutzscheibe, der als Hinweis auf das Vorhandensein einer Rettungskarte im Fahrzeug dient (siehe Bild oben), ist ab sofort in jeder ADAC-Geschäftsstelle erhältlich.
Weitere Informationen zur Rettungskarte finden sie in dieser Broschüre:
"Die ADAC-Rettungskarte - Hilfe für die Retter" (Größe 1,42 MB)
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